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Find And Express Yourself

Es reicht: Zigtausend langzeitarbeitslose Menschen, die Maßnahmen über Maßnahmen durchlaufen und doch nicht im Leben und im Job landen. Die Zahlen steigen. Warum verzweifelt Kräfte aus dem Ausland anwerben, wenn hier so viel Potenzial brach liegt? WIR SETZEN DIE KUNST ALS WAFFE GEGEN DEN FEIND IN UNS SELBST EIN. Eine neue Gruppe läuft gerade an…

Ein Programm, das von der Improvisation lebt. Das in kein sozialpädagogisches Schema passt, aber wirkt. Weil es so spontan und unberechenbar ist wie die Menschen, die auf der Suche sind. FIND AND EXPRESS YOURSELF. Es setzt auf den Mut der Teilnehmenden – und auf den offenen Geist der (sozial)pädagogischen Anbieter, die sich für ihre Klient*innen auf das Experiment ohne Risiko einlassen.

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„Mir reicht es, ins Jobcenter zu laufen und immer noch frustrierter herauszukommen.“ Kunst und Kultur haben Carolin zu neuem Selbstbewusstsein gebracht, aus der Schleife der Depressionen und Maßnahmen herausgeführt.

Selbst denken, Hürden überwinden, sich provozieren lassen, nicht verstehen und doch wieder neu aufspringen und vor allem: ein verrücktes Projekt zu Ende bringen – das fordert das unkonventionelle Programm FIND AND EXPRESS YOURSELF heraus. In der Auseinandersetzung, auch mit der Kunst und den provokativen Statements des Künstlers Joseph Beuys, hat Carolin sich mit anderen jungen Menschen aufgemacht Richtung Zukunft. Gerade hat sie eine Ausbildung begonnen und wirkt in der neuen Gruppe als Tutorin.

Sich herauswagen

Die kleine Gruppe, das gemeinsame Sich-Herauswagen in die Öffentlichkeit, zu wissen, dass man im mutigen Versuch der Aktion aufgefangen wird – Herausforderungen und Stärken von FIND AND EXPRESS YOURSELF.

„Man muss die Kunst nicht verstehen“, hat Beuys gesagt, „aber man muss sich damit auseinandersetzen.“ Und das hat die Gruppe gemacht. Gemeinsam haben sie Exkursionen mit der Kunst und zur Kunst gemacht, haben Giraffen Gedichte und eigene Texte vorgelesen, haben Passanten eingeladen, ihnen zuzuhören, haben kurze Videoclips über ihren kurvenreichen Weg gedreht. Eine halbstündige Dokumentation ist entstanden. Die stellen sie begleitet von Aktionen der Öffentlichkeit immer wieder vor – das ist nicht Abschluss, sondern Teil des Programms…

Denn: Wir setzen auf nachhaltige Begleitung, auch wenn die Vermittlung in die Zukunft erfolgreich war.


Aktuelles

Wir sind eine Gruppe!

Zwei anregende und spannende Tage haben wir in Achberg  / Allgäu bei der Tagung 50+1 des Vereins INKA e.V. im Humboldt Haus erlebt. Und — wir sind jetzt einer mehr: Marcel ist spontan zu uns gestoßen und war gleich mitten drin dabei.

Gespräche unter der Kuppel

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Doch von Anfang an: Fronleichnam oben im Allgäu! Zusammen mit Gerhard Schuster / Wien haben wir Holzbalken für Holzbalken im Team der neuen wachsenden Gruppe die Kuppel aufgebaut… ein Stecksystem, das aber nur dann funktioniert, wenn alle zusammenarbeiten. Nach zwei Stunden stand die Kuppel und wir haben dann in der Runde über „Wege in die Zukunft“ gesprochen. Und weil das für jedeN von uns, egal, welche Geschichte wir haben, das zentrale Thema ist, konnten wir unter der Kuppel viel beitragen und uns austauschen.

Mit dem Schwert gegen die Lasten des Alltags

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Doch für uns der Höhepunkt: Unsere Performance am Freitag abend, die wir acht Gruppenmitglieder den ganzen Nachmittag miteinander vorbereitet haben. Ein Schwert, Kartons mit den Lasten, die uns drücken, Anonymous-Masken und zwei Protagonistinnen, die die Mauer um uns herum einstürzen lassen – wir haben beeindruckt und das Publikum zum Nachdenken und zur Diskussion gebracht… über die Aktion, über uns und darüber, wie Kunst und Kultur am Beispiel des Herrn Beuys zum Weckmittel, zum Aufrüttler, vielleicht sogar zur Medizin werden kann…

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Johannes Stüttgen, Beuys-Schüler und –Mitstreiter sowie zentrale Figur im Kreis des Internationalen Kulturzentrums Achberg e.V., will mit uns weitermachen: im Herbst oder Winter treffen wir uns mit ihm in Darmstadt in der großen Beuys-Ausstellung. Darauf sind wir echt gespannt! 


Wir sind gespannt: am 16. und am 17. Juni 2022 sind wir zu Gast im Internationalen Kulturzentrum Achberg. Abseits des Großstadtlärms in der Idylle des Allgäus. Beim Zukunftsworkshop anlässlich 50 + 1 Jahre INKA e.V. dürfen wir am Freitag, 17. Juni, ab 20 Uhr eine Performance zeigen. Natürlich gibt es dann auch den ersten Dokumentarfilm, an dem einige von uns mitgearbeitet haben…

Mehr hier: https://kulturzentrum-achberg.de/zukunftsgespraeche-inka-50und1/

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Die Hochschule Ravensburg-Weingarten hat uns eingeladen: am 22. März sind wir dort zu Gast und präsentieren uns im Rahmen der Reihe „Hunger & Hirn“. Wir sind gespannt, ob wir die Studierenden der Sozialen Arbeit von unserer Idee überzeugen können. Mehr hier:

https://www.rwu.de/news-medien/termine/2022-03-22/hunger-hirn-find-and-express-yourself-mit-leiden-schafft-zum

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Dort, wo Joseph Beuys in den 1970er und 1980er Jahre immer wieder zu Gast war, sind auch wir zu Gast: Im Humboldt-Haus Achberg stellen wir auf Einladung von Rainer Rappmann, Gründer des FIU-Verlages, uns und unser Projekt sowie den Dokumentarfilm vor. Sonntag, 21. März 2022, ab 14.30 Uhr.

Link zum FIU-Verlag: http://fiu-verlag.com/

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